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Thomas Zurbuchen erhält den Prix Suisse 2026 und Kamala D. Harris spricht über die Herausforderungen unserer Zeit

  • Der Prix Suisse 2026 geht an Prof. Dr. Thomas H. Zurbuchen. Der Astrophysiker, ehemalige NASA-Wissenschaftsdirektor und Leiter von ETH Zurich Space wurde für seine ausserordentlichen Verdienste um Wissenschaft und internationale Raumfahrt ausgezeichnet. Bundesrat Martin Pfister hielt die Laudatio und überreichte den Preis im Kursaal Bern.

  • Kamala D. Harris, ehemalige Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten, ordnete nur vier Tage nach den US-Zwischenwahlen die politische Lage ein. Im Fireside Chat mit Sandra Studer sprach sie über Demokratie, Polarisierung, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

  • Unter dem Leitmotiv «Wir sind die Schweiz von heute. Wir bauen die Schweiz von morgen.» verband der Galaabend Schweizer Berufsbildung, Kunst, Kulinarik und Raumfahrt. Die zentrale Botschaft: Zukunft entsteht dort, wo Lernen, Können, Mut und Innovation zusammenkommen.
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Bern, 8. November 2026 – Vom Berner Oberland an die Spitze der NASA: Der Prix Suisse 2026 würdigt mit Prof. Dr. Thomas H. Zurbuchen einen Schweizer Wissenschaftler von internationaler Strahlkraft. Im Kursaal Bern wurde er am Samstagabend für seine ausserordentlichen Leistungen in Wissenschaft und Raumfahrt ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Bundesrat Martin Pfister.

Zurbuchen, aufgewachsen in Heiligenschwendi im Berner Oberland, war von 2016 bis 2022 Wissenschaftsdirektor der NASA – als erster Schweizer in dieser Funktion. Während seiner Amtszeit verantwortete er ein Budget von bis zu acht Milliarden Dollar und rund 130 Missionen und Projekte. Dazu zählen das James Webb Space Telescope, die Mars-Mission Perseverance mit dem Helikopter Ingenuity sowie DART, die erste erfolgreiche Kursänderung eines Asteroiden. 2023 kehrte Zurbuchen in die Schweiz zurück, baute ETH Zurich Space auf und lancierte den ersten Raumfahrt-Master der Schweiz. Ab 2027 wird er als Senior Vice President bei Blue Origin tätig sein.

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Thomas Zurbuchen steht für eine Schweiz, die neugierig bleibt, Grenzen verschiebt und Verantwortung übernimmt. Sein Weg vom Berner Oberland an die Spitze der NASA zeigt, was möglich wird, wenn Bildung, Können und Mut zusammenkommen. Er verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit der Fähigkeit, Menschen für grosse Ziele zu begeistern. Es ist uns eine grosse Ehre, ihn mit dem Prix Suisse 2026 auszuzeichnen Stefan Linder, Leiter der Initiative Schweiz
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Kamala D. Harris: Demokratie und Zusammenhalt in Zeiten des Umbruchs

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Fireside Chat mit Kamala D. Harris. Im Gespräch mit Moderatorin Sandra Studer sprach die ehemalige Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten über die politischen Entwicklungen in den USA und die Herausforderungen demokratischer Gesellschaften. Im Zentrum standen Polarisierung, Vertrauen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Frage, wie Demokratien in unsicheren Zeiten handlungsfähig bleiben.

Der Zeitpunkt verlieh dem Gespräch besondere Aktualität: Nur vier Tage nach den US-Zwischenwahlen ordnete Harris deren Bedeutung für die Vereinigten Staaten und die internationale Gemeinschaft ein. Ihr Blick von aussen führte zugleich zurück zur Schweiz – zu Stabilität, Bildung und Zusammenhalt als Grundlagen einer widerstandsfähigen Gesellschaft.

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Berufsbildung: kein Plan B, sondern ein Bildungsweg erster Wahl

Im Zentrum des Galaabends stand auch das duale Bildungssystem der Schweiz. Rund zwei Drittel der Jugendlichen starten nach der obligatorischen Schulzeit in eine Berufslehre. Sie lernen im Betrieb und in der Berufsfachschule, übernehmen früh Verantwortung und können ihren Bildungsweg bis zur Hochschule weiterführen. Damit schafft die Berufsbildung jene Fachkräfte, auf die Industrie, Gewerbe, Gesundheitswesen und Dienstleistungssektor angewiesen sind.

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Vier junge Berufsleute gaben auf der Bühne Einblick in ihre Ausbildung und ihre Perspektiven. Der Abend machte zugleich sichtbar, wie weit handwerkliches Können tragen kann: Spitzenköchin Tanja Grandits zeigte Präzision und Kreativität in der Küche, der Künstler Saype schlug mit seinem Werk «Bâtir ses rêves» auf dem Chasseral die Brücke vom Handwerk zu den Sternen, und Kings Elliot stand für den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Die Botschaft: Die Berufslehre ist kein Plan B – sie ist ein Bildungsweg erster Wahl und ein Fundament der Schweiz.

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«Future of Space»: Raumfahrt beginnt in der Werkstatt

Mit dem Fokusthema «Future of Space» richtete der Prix Suisse 2026 den Blick auf eine Schlüsselbranche des 21. Jahrhunderts – für Wissenschaft, Wirtschaft und Sicherheit. Die Schweiz ist seit den Anfängen der europäischen Raumfahrt beteiligt: als Gründungsmitglied der ESA, mit dem Sonnenwindexperiment der Universität Bern bei der ersten Mondlandung 1969 und mit Claude Nicollier als erstem Schweizer Astronauten. Heute entstehen an Hochschulen und in KMU Satelliten, Instrumente, Hightech-Komponenten und neue Raumfahrttechnologien. Getragen wird diese Entwicklung von Forschenden und Ingenieurinnen ebenso wie von Polymechanikern, Elektronikerinnen und weiteren qualifizierten Berufsleuten.

Bundesrat Martin Pfister, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), thematisierte zudem die wachsende sicherheitspolitische Bedeutung des Weltraums. Navigation, Kommunikation, Wetterbeobachtung und Frühwarnsysteme sind heute auf Satelliten angewiesen.

Die Schweizer Luftwaffe hat deshalb ein eigenes Weltraum-Kompetenzzentrum aufgebaut; zudem werden in einer Rekrutenschule Weltraumspezialisten ausgebildet.

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Prix Suisse

Die Initiative Schweiz zeichnet mit dem Prix Suisse jährlich eine Persönlichkeit aus, die in den vergangenen Jahren herausragende Leistungen für die Schweiz erbracht und sich durch Mut, Innovation und Kreativität ausgezeichnet hat. Der Prix Suisse wird alternierend in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Sport und Kultur verliehen.

Der erste Preisträger 2021 im Bereich Wirtschaft war der Unternehmer und Politiker Peter Spuhler. Im Jahr 2022 hat die Ärztin und Wissenschaftlerin Martine Clozel den Award erhalten. Im November 2023 wurde der Ausnahmesportler Marco Odermatt ausgezeichnet. 2024 erhielt Büne Huber, Musiker, Maler und Frontmann der Kultband Patent Ochsner, den Prix Suisse im Bereich Kultur. Letzes Jahr wurde der Unternehmer und Innovator Willy Michel in der Kategorie Wirtschaft mit dem Prix Suisse ausgezeichnet. 2026 geht die Auszeichnung an den Astrophysiker und ehemaligen NASA-Wissenschaftsdirektor Prof. Dr. Thomas H. Zurbuchen, der heute ETH Zurich Space leitet.

Über die Initiative Schweiz

Die Initiative Schweiz unterstützt als Stiftung innovative Ideen und Projekte in allen Landesteilen und Sprachregionen der Schweiz. Damit setzt sie sich gezielt für die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand in der Schweiz ein. Mit ihren Aktivitäten und Projekten möchte sie dazu beitragen, dass die Schweiz ihre globale Spitzenposition und Innovationskraft nachhaltig sicherstellen kann.

Geleitet wird die Initiative Schweiz von Stefan Linder, Mitgründer, langjähriger CEO und Delegierter des Swiss Economic Forum.

www.initiative-schweiz.org

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Sie finden diese Medienmitteilung online unter

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